Mens. Variation III

Das Leichte folgt auf Krähenfüßen. Es kauert auf der Tanne, schwarzen Auges die Narretei dessen, das wir Leben nennen, verlachend. Die schwarze Feder hat alles aufgenommen, jede Kritzelei, die der menschliche Geist ersinnen kann, jede Idee, jedes Gefühl; sie ist getränkt von Durst wie von Dunst.
Wir aber, wir laufen herum, die Schwere auf den Buckel geschnallt, und werden nicht satt. So flüstern wir das Leichte fort: Ich bin nicht satt. Der Winter kommt und ich bin nicht satt!
So heulen wir Wölfe in Runen. Tränen in Felsen. Gesang in Stahl.



(Inspiriert via siniweler)




crow
Markus A. Hediger - 16. Okt, 16:20

Da liest man

und schaut in den Spiegel. Und aus dem Spiegel hört man den eignen knurrenden Magen.
;-)

TheSource - 16. Okt, 16:43

Manchmal vibriert die Frage dann:

Ist es nicht der Hunger, der Schöpferisches erst entfacht?
Und das Rad dreht sich auf seltsame Weise weiter - anders.

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