guanako - 21. Okt, 22:38

Anders.Antwort...


Was wäre, würden wir die Menschen auf der Strasse treffen, denen wir in den Blogsphären so viel Zeit und Sinn widmen, die uns berühren und inspirieren, deren Gedanken wir teilen wie Brot auf einer Wanderung?

Möglicherweise entweder ein guter und unterhaltsamer Spaziergang? Oder auch nur ein weiteres Desaster? - Normalitäten. Nichts ist ausgeschlossen in diesem Dasein...

Wären unsere Gesichter uns vertraut auf subtile Weise, ein Wiedererkennen in Augenzwinkern und Lachfältchen, ein Innehalten und erneutes Hinsehen, etwas Vertrautes, Eingängiges, vielleicht sogar Zwingendes: Hinzugehen, die Lippen Laute formen lassen, die dort ansetzen, wo die Schrift vorübergehend endete?

Ein Zwinkern verrät vieles: Meist nur einen kurzen Augenblick lang verweilend, aber doch länger anhaltend, und im Gemütszustand des anderen rührend. Und manchmal das eigene Ich im Aderlass belassend...

Wäre dort Anziehung, eine Verlangsamung des Schrittes, ein Innehalten und ein Wiedererkennen, ein Wundern?

Augenpaar, im Verstehen können wohl. Und im möglichen, zwischengelagerten Unverständnis verweilend - auch möglich. Aber ist das Wundern dabei nicht wieder fast schon garantiert bis vorprogrammiert? Einer Entsprechung entsprechen wollend?

Bitte laufen Sie mir doch einfach einmal über den Weg. Ungewollt.

Würde man gern tun. Geht aber wohl nicht, weil nicht ungewollt (oder ist man dann Spielverderber, denn doch?).


TheSource - 22. Okt, 12:35

Das Wundern

an sich ist eine Fähigkeit; Synonym für Offenheit, eine bewahrte Unverdorbenheit, eine kindliche Unvoreingenommenheit, eine wertfreie Wahr-Nehmung. Sich wieder wundern können über die Dinge, seien sie auch noch so klein - es gibt, soweit ich weiß, eine ganze Bewegung, die dies zu ihrer spirituellen Technik wählte (ACIM).

Das Paradoxon des ungewollt Gewollten jedoch bleibt ;-)

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